Hello everybody!

My name is Jakob Donath, I am 18 years old and I come from Germany. On the 1st of September 2015 I started my voluntary service in Daugavpils.

I goJakob Einsteint in touch with the idea of doing a voluntary service pretty early since both of my stepbrothers did one. They both travelled to South America (Peru, Bolivia) and they really liked their time there. So when I finished school in May 2015 I couldn’t imagine going to university immediately after that, I didn’t feel ready at all. Additionally, I didn’t want to sit in university after 12 years in school, I wanted to see something of the world. EVS offers me the opportunity not only to get to know new cultures and people but also to get some valuable experiences in terms of social work and project management.

At first I applied for a lot of northern countries (Iceland, Sweden, Finland, Estonia and Latvia), but it soon turned out that my sending organisation IJGD in Magdeburg offered the best projects. IJGD is a partner of my coordinating organization ODIN/ VITA. After getting in contact with them, I got accepted very soon and there where no obstacles for my time here.

When I have arrived In Daugavpils, I got a very warm welcome by my fellow flatmates Louisa, Telmo and Lydia, so I felt at home very fast. I work at the 17. middle school in Daugavpils. My tasks are to prepare workshops and extracurricular activities for the pupils there. I think this wouldn’t be possible for me without my partners Sarah and Beate, who make every single workday quite pleasant. Of course we had to face some starting difficulties (my Russian isn’t quite existing at the moment), but I am pretty confident that everything will get right, since the people in our school are very kind and never hesitate to help us.

So I have to say that I am really looking forward to master all the challenges of the year and I am very sure I will enjoy my time here a lot.

See you soon

Jakob

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Hello there!

My name is Beate, I come from Düsseldorf (Germany) and since the beginning of September, I work and live as a volunteer in Daugavpils.

Beate1After having finished my Bachelor’s degree (ok, I’m still waiting for the results but who cares?!) in intercultural communication, I wanted to go abroad for about one year in the framework of a European Voluntary Service (EVS). I applied at several sending organisations for projects in Eastern Europe and finally received a positive answer from ijgd (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) in May.

Since the beginning of my application process, I thought of doing my voluntary service in one of the Baltic countries. Documentaries drew my attention on these countries a while ago and I was curious about life, language and culture in this part of Europe. When I read about the project in the 17th Middleschool of Daugavpils, I was very happy to see that I could discover Latvia while doing a work for which I can use my skills acquired during my studies and side jobs.

My work consists in oBeate2ffering language courses as well as activities such as theatre to the pupils of my hosting school. Presentations about my home country, Germany, are also part of my work. If there is enough time, I also work on projects conceived by fellow volunteers of the town. For instance, I am taking part in a project called „Old paintings, new pictures“ which has been planned by an Austrian volunteer in Daugavpils. I’ll report about this project in the upcoming weeks!

When I am not working, I like to travel a bit around Daugavpils. As I am only here since 3 weeks, I have not already seen that much. Nevertheless, I have already managed to go to Vilnius and Rezekne (as well as its surroundings). Now, I hope to get myself a bike soon and discover Latvia in a sporty way 😉

Beate3

Mittwoch – 3. Tag der Sommerschule (DE)

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Galgenraten

Es war bereits die Mitte der Woche. Claudia und Louisa hatten wieder nach dem täglichen Frühstück ein paar Sprachspiele vorbereitet. Diesmal hatten sie wieder zunächst ein bewegungsreicheres Spiel vorbereitet mit dem treffenden Titel „Guten Tag“. Dabei liefen alle Teilnehmer durch den Raum und begrüßten sich gegenseitig, während Louisa verschiedene Emotionen vorgab, wie z.B. „wütend“, „verliebt“, „traurig“ etc. Anschließend spielten die Teilnehmer gemeinsam mit den Freiwilligen das international bekannte Spiel „Galgenraten“, bei welchem ein Wort durch Erraten der Buchstaben gefunden werden muss.

      Anschließend folgten wie gewöhnlich 90 Minuten Sprachunterricht in den drei verschiedenen Gruppen, während Claudia und Louisa schon Vorkehrungen für die Kaffeepause und das Abendprogramm trafen.

Es gab eine kurze Stärkuzuverschenkenng für alle bei der Kaffeepause um 11, wo auch zu verschenkendevortrag julia deutsche Bücher in einer Kiste bereitlagen und viel Anklang fanden. Daraufhin folgten zwei Vorträge der Germanistikstudenten aus Marburg. Zunächst erzählte Julia Ostertag von Eduard von Keyserling und dem literarischen Impressionismus, dann versuchte Naemi Bremecker in ihrem Vortrag, den Teilnehmern den „Heimatbegriff der frühen Moderne“ zu erklären. Die beiden Studenten schafften es sehr gut, mithilfe einfacher Bilder und Vergleiche den deutschlernenden Teilnehmern die Kernessenz ihrer Vorträge zu vermitteln.

glocke

Gruppenbild auf dem Glockenturm

Nach dem Mittagessen iminterview „Plaza“ trafen sich die Gruppe von Dr. Antje Johanning-Radžienė und die Gruppe von Laura Lipska, um gemeinsam zur evangelischen Martin-Luther-Kirche in Daugavpils zu fahren. Dort erzählte der Pfarrer Andis Lenšs den beiden Gruppen von der Entstehung und der vielfältigen Geschichte der Kirche, von der Gemeinde, vom Friedhof und Verbindungen zu deutscher Kultur und Sprache. Die Teilnehmer hatten viele Fragen, die Herr Lenšs ihnen geduldig und freundlich beantwortete. Das gesamte Interview wurde von der EFD-Freiwilligen Claudia Reppin und dem Schüler Jānis Jermakovs auf Tonband aufgenommen, sodass die Informationen auch im Nachhinein noch bis ins Detail verwendet werden konnten.

Nach dieser interessanten Exkursion hatten die Teilnehmer etwas Freizeit, während Claudia und Louisa Vorbereitungen trafen für den Kochabend, der an diesem Tag als Abendveranstaltung angeboten wurde.

Sie bereiteten einkartoffelsalaten Hefeteig vor, der noch einige Zeit ruhen musste, bis man anfangen konnte zu kochen. Gegen 18:30 trafen schließlich die Teilnehmer in der Küche des Wohnheims ein, wo das Essen vorbereitet werden sollte. Auf dem Programm standen Brezeln mit Obatzda (eine bayrische Käsespezialität) und Kartoffelsalat. Die Teilnehmer arbeiteten in verschiedenen Kleingruppen und so schafften wir es, schnell ein leckeres Abendessen zuzubereiten. Der Großteil der Teilnehmer hatte noch nie vorher Brezeln gegessen, geschweige denn Obatzda, und alle waren begeistert von dieser deutschen Spezialität. Es gab sogar noch ein paar Reste, doch die würden im Laufe der nächsten Tage noch gegessen werden. Satt und zufrieden gingen alle bald schlafen.kochen

Dienstag – 2. Tag der Sommerschule (DE)

Früh am Morgen waren Claudia und Louisa wieder im Wohnheim und bereiteten das Frühstück vor, das um 8 Uhr fertig sein sollte. Nachdem alle Teilnehmer wach und gestärkt waren, gingen wir hinüber zur Universität, wo der Tag mit Sprachspielen von Claudia und Louisa begonnen wurde. Diesmal starteten wir mit dem Spiel „Au ja!“, bei dem eine beliebige Aktivität vorgeschlagen wurde und von allem mit einem „Au ja!“  lesend   durchgeführt werden musste. Danach folgte ein Assoziations- und Erzählspiel, bei dem wir uns gemeinsam eine Geschichte ausdachten und jeder einen Satz beitragen musste.

Friedhof

Forschen auf dem Friedhof

Nach einer halben Stunde war es dann Zeit für den Sprachunterricht, der in drei Sprachgruppen stattfand. Dr. Valentina Talerko betreute die Deutschanfänger, während Frau Natalja Jundina die Teilnehmer mit besseren Deutschkenntnissen und Dr. Antje Johanning-Radžienė die weiter Fortgeschrittenen unterrichtete. Claudia und Louisa nutzten die Gelegenheit und wohnten dem Unterricht der Fortgeschrittenen gelegentlich bei. Nach einer Kaffeepause mit Keksen wurde schließlich die gesamte Gruppe durch die Lettgallische Zentralbibliothek geführt. Wir erfuhren interessante Dinge über Autoren und Bücher und bekamen gleichzeitig Materialien für unsere Forschungsarbeit in den Arbeitsgruppen. Die alten deutschen Bücher warArchivarbeiten in Sütterlin geschrieben und erweckten sowohl das Interesse der Deutschen als auch der lettischen Teilnehmer.

Das Mittagessen im Plaza verschaffte uns genug Stärkung, dass wir uns auf die Forschung stürzen konnten. Hier spalteten sich wieder die Gruppen: Die Gruppe um Dr. Antje Johanning-Radžienė ging zum Friedhof, während Laura Lipska mit ihrer Gruppe ins Regionalmuseum zurückkehrte und Valentina Talerko ihre Gruppe ins Zeitungsarchiv führte. 

Windlichter

Windlichter basteln

Nach gut zwei Stunden intensiver Forschungsarbeit waren wir alle um einiges schlauer und froh um die zwei Stunden Freizeit, die uns vor dem Abendessen zustanden. Claudia und Louisa hatten wieder einige Einkäufe zu erledigen, doch auch sie hatten eine kleine Pause, bevor es mit dem Abendprogramm weiterging.

Teilnehmer und Freiwillige, Letten und Deutsche saßen gemeinsam beim Abendessen und berichteten ihren Erlebnissen des Tages. Anschließend organisierten Claudia und Louisa einen Bastelabend für alle Teilnehmer im Wohnheim, bei welchem Windlichter aus Transparentpapier gebastelt wurden. Es war keine leichte Aufgabe, das Papier genau richtig zu falten und keinen Schritt zu vergessen, doch alle Teilnehmer schafften es, ein schönes Windlicht zu basteln. Danach wurde der Spieleabend vom vorherigen Tag fortgesetzt wir spielten gemeinsam „Werwölfe“.

Montag – 1. Tag der Sommerschule (DE)

Frühstück Die Anreise der neun Teilnehmer, die nicht aus Daugavpils kamen, erfolgte am Sonntagnachmittag, wo Louisa und Claudia schon einmal kennenlernen konnten und über die Frühstückszeiten informiert wurden. Die restlichen drei Teilnehmer aus Daugavpils kamen am Montagmorgen zum regulären Beginn der Sommerschule hinzu. 

Nach dem Frühstück um 8 Uhr, welches von Louisa und Claudia im Wohnheim vorbereitet wurde, wurden alle Teilnehmer in der Universität begrüßt. Marina Rumjanceva erklärte kurz den Ablauf Stuhlkreisund das Programm der gesamten Sommerschule, anschließend veranstalteten die Freiwilligen ein paar Aufwärm- und Kennenlernspiele mit den Teinehmern. 

Zunächst wurde ein Namensspiel gespielt, bei welchem die Namen aller Teilnehmer mit einem Adjektiv verknüpft wurden, um sie sich besser zu merken. Danach sollten sich die Teilnehmer nach verschiedenen Kriterien sortieren (z.B. Alter, Größe, wie weit man hergereist ist, wie lange man schon Deutsch lernt…). Um 10 Uhr war es schließlich Zeit für einen Sprachtest, den allle Teilnehmer durchführen mussten, um in drei verschiedene Sprachgruppen eingeteilt zu werden.

Vortrag Prof   Nach diesem gab es eine kurze Kaffeepause und anschließend einen Vortrag von Prof. Aleksandrs Ivanovs über Deutschbalten in Lettland und kulturgeschichtliches Erbe. Als dieser vorbei war, hatten wir schon etwas Hunger – es war Zeit für das Mittagessen, welches wir im Restaurant „Plaza“ hoch über der Stadt im 10. Stock des Hotels „Latgola“ serviert bekamen.

Gut gestärkt machten wir uns danach auf ins Regional- und MuseumKunstmuseum Daugavpils, wo wir eine sehr detaillierte Führung mit vielen interessanten Geschichten miterleben durften. Diese Führung war zudem interessant, weil wir dort schon erste Informationen und Ideen zu der Thematik unserer Arbeitsgruppen bekamen, in welchen wir die ganze Woche arbeiten sollten. Außerdem fanden wir in einem der Ausstellungsräume viele interessante Hüte, die wir natürlich anprobieren mussten.

Die Einführung und Einarbeitung in die Arbeitsgruppen erfolgte nach dem Museumsbesuch in verschiedenen Räumen der Universität. Dr. Antje Johanning-Radžienė war Leiterin der Gruppe, die sich mit dem evangelischen Friedhof und der evangelischen Kirche in Daugavpils auseinandersetzte. Sie bekam UnterstHüteützung in der Gruppe durch Claudia Reppin. Die Germanistikabsolventin Laura Lipska leitete die Gruppe, die sich mit deutschen Persönlichkeiten in Daugavpils beschäftigte. Sowohl Louisa Asfour als auch die zwei deutschen Studenten aus Marburg nahmen an der Arbeit in dieser Gruppe teil, sodass die lettischen Teilnehmer eine ideale Sprachunterstützung hatten. Schließlich gab es noch eine Gruppe zu „Deutsche(n) in Daugavpils im Spiegel lettischer und lettgallischer Periodika“, welche von Dr. Valentina Talerko geleitet wurde. In dieser Gruppe mussten die Teilnehmer der lettischen und lettgallischen Sprache mächtig sein, daher konnte dort kein Deutschmuttersprachler die Teilnehmer unterstützen.

Nachdem man sich etwas in die ThematWorkshop Antjeik seiner Gruppe eingearbeitet hatte, wurde den Teilnehmern zwei Stunden Freizeit gegeben, während Claudia und Louisa Einkäufe erledigten und die nächsten Aktivitäten vorbereiteten. Um 19 Uhr war es schließlich Zeit für das Abendessen, welches wir im Café „Pasaules Brinumi“ bekamen. Es schmeckte allen ausgezeichnet und wir unterhielten uns gut.

Nach dem Abendessen wurde von Claudia und Louisa jeden Abend eine andere Aktivität angeboten. Diese war nicht verpflichtend, aber dennoch nahmen die Teilnehmer das Angebot immer freudig an. Für Montagabend hatten Claudia und Louisa ein paar weitere Kennenlernspiele vorbereitet, doch die Teilnehmer schlugen vor, stattdessen das Spiel „Mafia“ zu spielen, welches die Deutschen unter dem Namen „Werwölfe“ kannten. Das ist ein sehr interessantes Gemeinschaftsspiel, bei dem es viel um Kommunikation und dem Aufdecken von Lügen geht. Claudia und Louisa spielten bis etwa 23 Uhr mit, dann verabschiedeten sie sich von den Teilnehmern im Wohnheim, welche ihr Spiel noch bis tief in die Nacht fortsetzten.

Olá! (EN)

telmo blog1Hello!

My name is Telmo, I’m 21 and at the moment I’m an EVS volunteer in a Russian speaking city in Latvia, called Daugavpils.

I made the decision of becoming a volunteer back in Portugal (where I’m from) immediately after the first time I heard about these kind of projects. I searched a suitable project based on my ideals and after applying for 5 different projects in 5 different countries such as Bulgaria, Turkey, Lithuania, Latvia (of course) and Ukraine, I received the news that I was accepted here.

The idea of going abroad was on my mind for a long time, but the weeks before arriving in Latvia were really stressful and with a lot of doubts since I was afraid that I wouldn’t like it here, but right after 2 weeks everything got better, I got used to the people, the places and the different ways of thinking and acting and the new life in general.

telmo blogDuring one year, from March 2015 until March 2016, I’m working as a volunteer in a youth center called “Fortuna” where children come freely and spend their time doing all sorts of ludic activities, my job here as a volunteer consists in prepare and perform activities for them, such as games, crafts, drawings, paintings, dances, songs and even events not only for the kids but also for the community in general.

telmo blog2After almost 3 months that I’m here I can say that I have a strong relation with the kids which is something I deeply appreciate. The language barrier is easily put aside when working with these children; we always have a way to make us understand each other.

Write to you soon,

Telmo (Portugal)

Welcome! – Laipni lūdzam! – Добро пожаловать! (EN)

Hello World!Lulu-RotkoMonument

My name is Louisa Asfour, I’m from Germany and since the first of March, I live as a volunteer in Daugavpils, Latvia.

Why am I a volunteer? I graduated from school last year and didn’t want to study immediately afterwards, but instead go abroad, experience something new and also do some social work. So I applied for an EVS – short for “European Voluntary Service” and got presented several projects in different countries of which I liked most the one in Latvia. Thus, I sent an application for this project to the coordinator of my sending organisation Via e.V. and shortly after, I got accepted. I didn’t know much about the country before I arrived here so everything was quite new for me, but as far as I can say, I really like this country as well as my project in Daugavpils. As my hosting organisation, Odin/Vita coordinates a lot for me, e.g. providing a flat and money for daily supplies.

I work in the officeJugendakademieFoto of the RFZ (“Regionales Fortbildungszentrum für deutsche Sprache und Landeskunde”) together with my superior Marina Rumjanceva. We prepare and realise different kinds of events concerning German languDSC04910age and culture all around the year, e.g. the series of events “Deutschland meines Herzens” which took place in April. It included projects in kindergardens, schools, in the university and also in public areas and we had a wide span of visitors. We’re also planning a similar event for upcoming September where I’ll get support by another volunteer who arrives in August.

Apart from paintersmy work, I also get regular language courses together with my Portuguese flatmate Telmo. As Russian is a very dominant language here in Daugavpils, we both decided to learn the basics of this language. But of course you also get to know some Latvian in your everyday life as all the public signs, restaurant menues and informational sheets are in Latvian. I only hope I won’t mix up the two languages… 😉

20150504_165339Of course, I want to see more of Latvia and the Baltic states than only Daugavpils. I already did some small trips on the weekend to see some of the most popular cities – Rīga, Vilnius and Liepāja – but there’s still a lot to come and I look forward to travel more in summer when we’ll be able to enjoy swimming in the beautiful Baltic Sea.

So much about me – I will keep you updated about my plans and projects.

Until the next time!

Louisa