Mittwoch – 3. Tag der Sommerschule (DE)

hangman

Galgenraten

Es war bereits die Mitte der Woche. Claudia und Louisa hatten wieder nach dem täglichen Frühstück ein paar Sprachspiele vorbereitet. Diesmal hatten sie wieder zunächst ein bewegungsreicheres Spiel vorbereitet mit dem treffenden Titel „Guten Tag“. Dabei liefen alle Teilnehmer durch den Raum und begrüßten sich gegenseitig, während Louisa verschiedene Emotionen vorgab, wie z.B. „wütend“, „verliebt“, „traurig“ etc. Anschließend spielten die Teilnehmer gemeinsam mit den Freiwilligen das international bekannte Spiel „Galgenraten“, bei welchem ein Wort durch Erraten der Buchstaben gefunden werden muss.

      Anschließend folgten wie gewöhnlich 90 Minuten Sprachunterricht in den drei verschiedenen Gruppen, während Claudia und Louisa schon Vorkehrungen für die Kaffeepause und das Abendprogramm trafen.

Es gab eine kurze Stärkuzuverschenkenng für alle bei der Kaffeepause um 11, wo auch zu verschenkendevortrag julia deutsche Bücher in einer Kiste bereitlagen und viel Anklang fanden. Daraufhin folgten zwei Vorträge der Germanistikstudenten aus Marburg. Zunächst erzählte Julia Ostertag von Eduard von Keyserling und dem literarischen Impressionismus, dann versuchte Naemi Bremecker in ihrem Vortrag, den Teilnehmern den „Heimatbegriff der frühen Moderne“ zu erklären. Die beiden Studenten schafften es sehr gut, mithilfe einfacher Bilder und Vergleiche den deutschlernenden Teilnehmern die Kernessenz ihrer Vorträge zu vermitteln.

glocke

Gruppenbild auf dem Glockenturm

Nach dem Mittagessen iminterview „Plaza“ trafen sich die Gruppe von Dr. Antje Johanning-Radžienė und die Gruppe von Laura Lipska, um gemeinsam zur evangelischen Martin-Luther-Kirche in Daugavpils zu fahren. Dort erzählte der Pfarrer Andis Lenšs den beiden Gruppen von der Entstehung und der vielfältigen Geschichte der Kirche, von der Gemeinde, vom Friedhof und Verbindungen zu deutscher Kultur und Sprache. Die Teilnehmer hatten viele Fragen, die Herr Lenšs ihnen geduldig und freundlich beantwortete. Das gesamte Interview wurde von der EFD-Freiwilligen Claudia Reppin und dem Schüler Jānis Jermakovs auf Tonband aufgenommen, sodass die Informationen auch im Nachhinein noch bis ins Detail verwendet werden konnten.

Nach dieser interessanten Exkursion hatten die Teilnehmer etwas Freizeit, während Claudia und Louisa Vorbereitungen trafen für den Kochabend, der an diesem Tag als Abendveranstaltung angeboten wurde.

Sie bereiteten einkartoffelsalaten Hefeteig vor, der noch einige Zeit ruhen musste, bis man anfangen konnte zu kochen. Gegen 18:30 trafen schließlich die Teilnehmer in der Küche des Wohnheims ein, wo das Essen vorbereitet werden sollte. Auf dem Programm standen Brezeln mit Obatzda (eine bayrische Käsespezialität) und Kartoffelsalat. Die Teilnehmer arbeiteten in verschiedenen Kleingruppen und so schafften wir es, schnell ein leckeres Abendessen zuzubereiten. Der Großteil der Teilnehmer hatte noch nie vorher Brezeln gegessen, geschweige denn Obatzda, und alle waren begeistert von dieser deutschen Spezialität. Es gab sogar noch ein paar Reste, doch die würden im Laufe der nächsten Tage noch gegessen werden. Satt und zufrieden gingen alle bald schlafen.kochen

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