Dienstag – 2. Tag der Sommerschule (DE)

Früh am Morgen waren Claudia und Louisa wieder im Wohnheim und bereiteten das Frühstück vor, das um 8 Uhr fertig sein sollte. Nachdem alle Teilnehmer wach und gestärkt waren, gingen wir hinüber zur Universität, wo der Tag mit Sprachspielen von Claudia und Louisa begonnen wurde. Diesmal starteten wir mit dem Spiel „Au ja!“, bei dem eine beliebige Aktivität vorgeschlagen wurde und von allem mit einem „Au ja!“  lesend   durchgeführt werden musste. Danach folgte ein Assoziations- und Erzählspiel, bei dem wir uns gemeinsam eine Geschichte ausdachten und jeder einen Satz beitragen musste.

Friedhof

Forschen auf dem Friedhof

Nach einer halben Stunde war es dann Zeit für den Sprachunterricht, der in drei Sprachgruppen stattfand. Dr. Valentina Talerko betreute die Deutschanfänger, während Frau Natalja Jundina die Teilnehmer mit besseren Deutschkenntnissen und Dr. Antje Johanning-Radžienė die weiter Fortgeschrittenen unterrichtete. Claudia und Louisa nutzten die Gelegenheit und wohnten dem Unterricht der Fortgeschrittenen gelegentlich bei. Nach einer Kaffeepause mit Keksen wurde schließlich die gesamte Gruppe durch die Lettgallische Zentralbibliothek geführt. Wir erfuhren interessante Dinge über Autoren und Bücher und bekamen gleichzeitig Materialien für unsere Forschungsarbeit in den Arbeitsgruppen. Die alten deutschen Bücher warArchivarbeiten in Sütterlin geschrieben und erweckten sowohl das Interesse der Deutschen als auch der lettischen Teilnehmer.

Das Mittagessen im Plaza verschaffte uns genug Stärkung, dass wir uns auf die Forschung stürzen konnten. Hier spalteten sich wieder die Gruppen: Die Gruppe um Dr. Antje Johanning-Radžienė ging zum Friedhof, während Laura Lipska mit ihrer Gruppe ins Regionalmuseum zurückkehrte und Valentina Talerko ihre Gruppe ins Zeitungsarchiv führte. 

Windlichter

Windlichter basteln

Nach gut zwei Stunden intensiver Forschungsarbeit waren wir alle um einiges schlauer und froh um die zwei Stunden Freizeit, die uns vor dem Abendessen zustanden. Claudia und Louisa hatten wieder einige Einkäufe zu erledigen, doch auch sie hatten eine kleine Pause, bevor es mit dem Abendprogramm weiterging.

Teilnehmer und Freiwillige, Letten und Deutsche saßen gemeinsam beim Abendessen und berichteten ihren Erlebnissen des Tages. Anschließend organisierten Claudia und Louisa einen Bastelabend für alle Teilnehmer im Wohnheim, bei welchem Windlichter aus Transparentpapier gebastelt wurden. Es war keine leichte Aufgabe, das Papier genau richtig zu falten und keinen Schritt zu vergessen, doch alle Teilnehmer schafften es, ein schönes Windlicht zu basteln. Danach wurde der Spieleabend vom vorherigen Tag fortgesetzt wir spielten gemeinsam „Werwölfe“.

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